Booklaunch und Nature-Writing-Slam
am 11. Dezember 2012, FC Magnet Bar, Veteranenstr. 25, Berlin Mitte, 20 Uhr, Eintritt 3€
Andreas Weber, Biologe, Philosoph und Autor, bekannt für seine Bücher Alles fühlt. Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften (2007) und Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur (2011) lädt zu der Buchpräsentation seiner neuen Veröffentlichung Minima Animalia am 11.12.2012 in Berlin ein.
Aus der Verlagsankündigung:
In einhundert poetischen Miniaturen, erlebt auf Streifzügen durch die Natur zwischen Ligurien und Berlin und aufgezeichnet über den Lauf eines Jahres, erforscht Andreas Weber mit dem Blick des Forschers und Poeten das Wunder des Lebendigen. Gegliedert in Kapitel, die den natürlichen Wachstumsperioden von Aussaat über Blüte und Fruchtwachstum bis hin zu Reife und Auflösung folgen, macht der Philosoph und Biologe die Komplexität und Belebtheit der natürlichen Welt sinnlich erfahrbar. Seine Prosastücke sind funkelnde Kleinode, geschliffene Bachkiesel, Splitter poetischer Findlinge, die zusammen ein Mosaik der belebten Welt ergeben – jede Zeile atmet Ehrfurcht vor dem Lebendigen, und trägt zugleich Trauer um dessen tagtägliche Zerstörung durch die moderne Zivilisation westlicher Prägung. Mit tänzerischer Leichtigkeit, gedanklicher Schärfe und poetischem Genius lässt Weber unser Eingebundensein in eine Welt, in der alles zu Gefühl, Ausdruck und Würde begabt ist, sinnlich erfahrbar werden. »Minima Animalia« ist ein Stundenbuch im besten Sinn: Es gibt der Natur den Nimbus des Erhabenen zurück, lehrt Demut vor ihrem Wunder und verortet uns darin: Wir sind eingeborener Teil der Allmende der Welt.
Für mehr Informationen zu Andreas Weber: http://autor-andreas-weber.de/
herausgegeben von J. Zammit-Lucia


Das E-Book ¨Negatives Menschenbild und Separationsdenken in der modernen Gesellschaft“ von Davide Brocchi steht ab sofort auf der Homepage von Cultura21 als PDF Dokument zum Download zur Verfügung. Der Autor beschäftigt sich darin mit dem Ursprung und der Wirkung des negativen Menschenbildes und beruft sich dabei auf Vertreter des negativen Menschenbildes wie Niccoló Macchiavelli und Thomas Hobbes. Darüber hinaus wird das Separationsdenken der modernen Gesellschaft untersucht.
Leicht auftreten – Unterwegs zu einer anderen Welt. Ein Tagebuch. So lautet der Titel des neuen Buches der promovierten Kulturwissenschaftlerin und Autorin Hildegard Kurt. Es ist eine Reaktion auf das Desaster des Klimagipfels in Kopenhagen im Jahr 2009, in den viele Menschen große Hoffnungen gesetzt hatten. Dieses hat zentrale Fragen gesellschaftlicher Nachhaltigkeit aufgeworfen. Um doch noch die immanente Krise abwenden zu können, bedarf es jedes Einzelnen auf dem Weg zu einer anderen Welt.
Rezension Deutschlandfunk, Egbert Hiller:
Im Rahmen der Vorstellung des Buches “Klimakunstforschung” präsentiert Mel Chin seine Projekte Revival Field und Operation Paydirt, für die er mit Wissenschaftlern kooperierte, um Böden von Schwermetallen zu reinigen. Anschließend diskutieren Mel Chin, Florian Dombois und Tue Greenfort mit den Herausgebern. Damit wird die Salon-Reihe als Forum für den interdisziplinären Austausch über künstlerische und wissenschaftliche Forschung im Themenfeld Klima – Kultur – Wandel fortgesetzt.




