Workshops

think-OYA: Im Bann der sinnlichen Natur

Wege in eine lebensfördernde Gesellschaft
Eine Symposien-Reise mit Hildegard Kurt, Shelley Sacks, David Abram und Andreas Weber

Die Verlagsedition thinkOya und die Zeitschrift Oya gehen mit verschiedenen Kooperationspartnern von 6. bis 12. März auf eine Symposien-Reise mit Stationen in Berlin (6.März), Hannover (7. März), München (8. und 9. März) und Prag (12. März).

Was folgt daraus, dass wir die Welt als lebendig und nicht als eine beliebig auszubeutende Ansammlung toter Bausteine erfahren? Wie können wir zu einer Haltung und Praxis finden, in der menschliche Kreativität positiv zur Lebendigkeit dieses Planeten beiträgt?
Diese Fragen werden die Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt, die interdisziplinäre Künstlerin Shelley Sacks, der Philosph und Geschichtenerzähler David Abram und der Biologe und Philosoph Andreas Weber zusammen mit den Teilnehmenden erforschen.

In erfahrungsorientierten Workshops, Performances und Gesprächen in Fishbowl-Manier begeben sich die vier ProtagonistInnen gemeinsam mit allen Teilnehmenden auf die Suche nach Wegen, wie sich eine wirklich nachhaltige Welt gestalten ließe. Die Symposien werden offene Lernräume sein über eine Praxis des “guten Lebens”, die sich im Hier und Jetzt – in jeder sinnlichen Erfahrung – umsetzen lässt und zugleich transformierende gesellschaftliche Auswirkungen zeigt.

Moderiert werden die Veranstaltungen von Johannes Heimrath, Herausgeber der Zeitschrift Oya – anders denken anders leben sowie begleitet von Chefredakteurin Lara Mallien und Verlagsleiter Matthias Fersterer.

Begleitend sind bei thinkOya Bücher von David Abram(Im Banne der sinnlichen Natur – 2012) und Andreas Weber(Minima Animalia – 2012) erschienen. Ein Gemeinschaftswerk von Hildegard Kurt und Shelley Sacks sowie ein Buch von Johannes Heimrath sind in Vorbereitung.

Kooperationspartner der Veranstaltungen: Schweisfurth-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Agenda 21-Büro der Stadt Hannover, Transition-Town-Initiativen Hannover und Göttingen, Stiftung Leben und Umwelt/Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen sowie der Verlag Dharma Gaia in Prag und Jirka Zemanek.

Für mehr Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen: http://www.think-oya.de/allgemeines/symposien-reise-2013.html

By Nikolai Huckle

OYA Festival 2012

“das neue morgen heute leben”
7. bis 9. September 2012 in Klein Jasedow – im Lassaner Winkel, Mecklenburg-Vorpommern

„Das Festival feiert und erforscht eine Kultur, in der die Fülle des Lebens im Mittelpunkt steht. Fülle entsteht durch Kooperation und gemeinschaftliches Beitragen selbstbestimmter Menschen. Eine Kultur der Fülle zu erfinden, die mit Sinn und Verstand ihre Gemeingüter pflegt, ist ein künstlerischer, schöpferischer Prozess, der in verantwortliches Handeln mündet. Ein Ziel des Festivals ist deshalb auch die regionale Wirksamkeit und Vernetzung lokaler Akteure mit Impulsgebern der kulturkreativen Bewegung, um in einer von Arbeitslosigkeit und industrieller Landwirtschaft gekennzeichneten Region neue Perspektiven zu entwickeln.“

Mit (u.a.) Insa Winkler, Andreas Weber, Shelley Sacks, Hildegard Kurt, Silke Helfrich, Georg Dietzler…

Mehr Info auf : http://www.oya-festival.de/

By Sacha Kagan

Festival n.a.t.u.r. 2012 – Natürliche Ästhetik trifft Urbanen Raum

Von der Wissenschaft über die Technik bis hin zur Kunst. Von Inspiration über Partizipation bis hin zu Integration.

 

Das Festival n.a.t.u.r. – natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum verhandelt ein Thema von globaler Wichtigkeit, nämlich das der nachhaltigen, ökologischen und natürlichen Lebensführung und -gestaltung in einem der größten und von Industrie geprägten Ballungszentren Europas, dem Ruhrgebiet. Inmitten der längst nicht mehr so grauen Metropole Bochum findet das Festival nun zum zweiten Mal statt. Read more »

By Lena Felde

Von der Weimarer Klassik über das Bauhaus zur Sozialen Plastik. Ästhetische Bildung im Horizont von Zukunftsfähigkeit

Weimar
11. – 25. August 2012

Im Rahmen der Weimarer Sommerkurse vom 11.-25. August 2012 leitet Dr. Hildegard Kurt in diesem Jahr einen Kurs unter dem Titel Von der Weimarer Klassik über das Bauhaus zur Sozialen Plastik. Ästhetische Bildung im Horizont von Zukunftsfähigkeit.

Worin liegt angesichts der Aufgabe, eine zukunftsfähige Welt zu gestalten, die Aktualität Goethes, Schillers und des Bauhauses? Was haben diese Weimarer Impulse mit der Idee der Sozialen Plastik (Joseph Beuys) zu tun? Inwiefern braucht es ästhetische Bildung für gesellschaftlichen Wandel? Read more »

By Janna Gehrke

Ausstellung: in transit in Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin
12. November bis 17. Dezember 2011

In der Zeit vom 12. November bis zum 17. Dezember 2011 findet in der Galerie für zeitgenössische Kunst Loris die Ausstellung Open Space 10: in transit statt. Die Eröffnung ist am Freitag, 11. November 2011 um 19.00 Uhr, Gartenstr. 114, Berlin.

Die Kuratorin Jaana Prüss hat Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern der Galerie LORIS ausgewählt, die Erscheinungsformen und fotografische Untersuchungen zu den Themenfeldern Migration, Flucht, Abschied, Abschiebung, verlassene Landschaften, Obdachlosigkeit, Zufluchtsorte oder temporäre Behausungen repräsentieren. „in transit“ sind Schicksale von großen Bevölkerungsgruppen der Welt, die von Krieg und Konflikten, Armut und politischer Unterdrückung sowie den Folgen des Klimawandels und Naturkatastrophen betroffen sind. Aktuelle Beispiele wie die Hungersnot in Somalia oder die Katastrophe in Fukushima sind allgegenwärtig. Aber auch die Flucht vor dem Burn-Out-Syndrom in unserer Gesellschaft sowie die Suche nach einem Sinn und neuen Strategien des „Überlebens“ stellen einen „in transit“ Zustand dar.

Unter den teilnehmenden Künstlern sind u.a. Claudia Fischer, Andy Heller, Ruth Hommelsheim, Susanne Huth, Werner Huthmacher, Ulrike Kolb, Bettina Lockemann, Ulrike Ludwig, Jens Lüstraeten, Sabine Schründer und Jana Seehusen.

Claudia Fischers Installation „Personal Belongings“ besteht aus skulpturalen Päckchen unbekannten Inhalts. Was nehme ich mit, müsste ich binnen einer Stunde aufbrechen, den aktuellen Aufenthaltsort und Lebensmittelpunkt verlassen und einen Weg ins Ungewisse antreten? Dieser Fragestellung folgten Filmemacher, Künstler, Kritiker, Architekten und andere. Sie packen ihre persönlichen Gegenstände, die von den Wichtigkeiten in ihrem Leben, individuellen Erinnerungen, von Werkzeugen des Überlebens, intimen Gegenständen und Unverzichtbarem erzählen.

Die Besucher sind eingeladen äußere Erscheinungen und innere Beweggründe zu hinterfragen. Darüber hinaus soll angeregt werden, den aktuellen gesellschaftlichen Fragen des Wandels und nach persönlichen Wertigkeiten, nach Situationen im Übergang und Provisorien, nach Möglichkeiten des Verzichts und neuen Perspektiven nachzugehen.

Am Samstag, 26.11. und 10.12. 2011 findet zusätzlich zur Ausstellung auch ein Workshop mit Titel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ für Kinder statt. Dieser ist jeweils für den Zeitraum von 15 bis 17 Uhr angekündigt.

Weitere Infos hier: www.lorisberlin.de

By Janna Gehrke

Kunst-Stoffe Berlin

Berlin

Ein großes Problem der heutigen Gesellschaft stellt die Entstehung eines übermäßig großen Anteils an Abfällen dar. Billigprodukte sorgen dafür, dass immer mehr achtlos weggeworfen wird. Kunst-Stoffe in Berlin widmet sich der Aufgabe, diesem Trend durch Wiederverwertung entgegenzuwirken und dabei sogar noch die Kreativität von Künstlern anzusprechen. So werden Materialien wie Farben, Stoffe, Pappe, Acrylglas, Metall- und Holzreste, Fliesen, Schrauben, Knöpfe, die sich noch für die Weiterverwendung in Projekten diverser KünstlerInnen, Kultureinrichtungen und Bildungsträger eignen, gesammelt und vermittelt.
Darüber hinaus bietet Kunst-Stoffe auch selbst die Möglichkeit, in offenen Werkstätten mit Metall, Holz und Stoffen zu arbeiten. Im Rahmen von Workshops werden unterschiedliche Zielgruppen mit der Praxis ökologischer Gestaltung vertraut gemacht.
So werden gesammelte Abfälle vom Wegwerfprodukt zum Ausgangsprodukt für Künstler und Künstlerinnen. Auch Kindergärten und Schulen gehören zu den regelmäßigen Abnehmern. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass auch Kinder die Möglichkeiten verschiedener Stoffe entdecken und somit ein größeres Bewusstsein für Recycling ausbilden können.
Dabei hat sich Kunst-Stoffe Berlin drei übergeordnete Ziele gesetzt: Abfall zu vermeiden, Kultur und Kreativität zu fördern. So kann zugleich die Müllbelastung der Stadt gesenkt und dafür gesorgt werden, dass der Wert des Materials wieder anerkannt wird. Zusätzlich sind die Materialien eine Alternative zu teuer eingekauften Produkten, zumal oftmals finanzielle Mittel zur Kulturförderung fehlen. Die Verarbeitung der Materialien kann in den offenen Werkstätten erfolgen, was wiederum einen kulturellen Austausch mit sich bringt. Darüber hinaus können thematische Veranstaltungen die Nachhaltigkeit der Initiative fördern, indem verschiedene Zielgruppen angesprochen werden.
Mitwirkung in jeglicher Form ist erwünscht: Sowohl in Form von Sach- und Geldspenden als auch in Form aktiver Mitarbeit.

Mehr Informationen und aktuelle Termine gibt es hier.

By Janna Gehrke

KlimaSichten

PLATFORM3 – Räume für zeitgenössische Kunst, München, 14. – 30.09.2011

Ein Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zu schaffen, das nimmt sich das Experiment “KlimaSichten” seit einigen Tagen vor. KünstlerInnen aus Zentralasien, Bosnien und Deutschland sind eingeladen, vor dem Hintergrund der jeweils regionalen Besonderheiten ihrer Herkunftsländer künstlerisch zu forschen sowie alternative Handlungsansätze und Zukunftsszenarien zu entwerfen. Seit dem 14.09.2011 werden nun die Ergebnisse des Workshops zum Klimawandel präsentiert, in Form von  Ausstellungen, Archiven und dem für die BesucherInnen geöffnetem Forschungslabor.

Erwähnenswert ist auch eine Podiumsdiskussion am 21.09.2011 mit Gästen aus Kunst, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Sie reflektieren über neue Allianzen und hybride Konstellationen bei der Hinterfragung des Klimawandels.

mehr Informationen: www.platform3.de

By Benjamin Smith

Peace-Flower – Konversion weitergedacht

1.9.2011 – 16.10.2011 (Ausstellung) in Kiel, Flandernbunker

Am 30.August, einen Tag vor dem „Internationalen Antikriegstag“, beginnt in Kiel ein sogenanntes „Vergangenheits-Gegenwarts-Zukunfts-Mitmachprojekt“, initiert vom Verein „Mahnmal Kilian“ und der Künstlerin Insa Winkler. Jung und Alt werden dazu eingeladen, tausend Fragen zum Begriff Frieden zu stellen und sie gegenseitig zu beantworten. Im Fokus sollen dabei Themen stehen wie Krieg und Frieden, Faschismus und Demokratie, Fremde und Heimat, Fremdenhass und Nächstenliebe, Lebensraum und Stadtplanung bis hin zu Wirtschaft und Ökologie, Leben und Tod. Frei nach dem Gedanken, dass Kreativität und Kunst oft Anfang eines gesellschaftlichen Wandels sind, sollen zum Beispiel an der Wand hängende, zu beschriftende „Peace Flowers“ eine andere Herangehensweise an die Themen ermöglichen. Wichtig ist, dass jede/r mitmachen kann und soll, Einzelpersonen genauso wie Gruppen jeglichen Alters und Schulklassen!

Austellung: 1. September – 16. Oktober 2011 ; Eröffnung: 1. September um 19 Uhr (Einführung Jens Rönnau, Vortrag Insa Winkler).
13. Oktober: Deutsch-Dänischer Aktionstag: mit Oleg Koefoed, Insa Winkler.
Finissage: 15. Oktober ab 18 Uhr.
Workshops: Täglich nach Anmeldung

Mehr Informationen: www.flower-of-sustainability.eu

By Benjamin Smith

Überlebenskunst.Klub-Termin am 31. Mai in Berlin

Wann wird Utopie Wirklichkeit? Wie können fundamentale gesellschaftliche Wahrnehmungsveränderungen  herbeigeführt werden, die für ein kulturelles Umdenken nötig sind? Ausgehend von diesen Leitfragen finden am 31. Mai in einem umfassenden Programm von 14.00 – 20.00 Uhr Workshops, Open-Space-Gespräche und ein Konzert statt.

Das Programm:

14.00 Uhr:  ”University of the Trees” im Tiergarten

Die englische Künstlerin Shelley Sacks von “University of the Trees” verwandelt den Berliner Tiergarten in einen Ort, an dem die TeilnehmerInnen die Beziehung zu ihrer Umwelt neu wahrnehmen und in Gesprächen und gemeinsamen Aktionen neues Wissen für eine soziale und nachhaltige Lebensweise entwickeln können. Treffpunkt: 14.00 Uhr am Haus der Kulturen der Welt.

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By Ronja Röckemann

Sustainable Summer School vom 28.08. bis 03.09.2011

Design und nachhaltige Lebensstile

Nach zwei erfolgreichen Sustainable Summer Schools für Design Studenten aus der ganzen Welt, folgt vom 28.08. bis 03.09.2011 nun die dritte Sommerschule, diesmal unter dem Thema “Managing Sustainable Design” in Düsseldorf.

Nach einer thematischen Einführung am “Experts Day” können die Studierenden aus den folgenden vier Workshops auswählen:

1. Design For a Post-Growth Economy (Workshop von Bernd Draser und Davide Brocchi / ecosign – Akademie für Gestaltung)

Ein Autounfall trägt zu Wirtschaftswachstum bei – der Schutz eines Waldes nicht. Da stimmt etwas nicht mit unserem aktuellen wirtschaftlichen Modell des permanenten Wachstums, welches untrennbar an den Verbrauch nicht-erneuerbarer Ressourcen gekoppelt ist. Dieser Workshop wird wie folgt aufgebaut sein:

Schritt 1 – Kick-off-Theorie: Warum ist unsere Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum keine nachhaltige Perspektive für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt? Gibt es alternative Konzepte des Wohlstands für viele ohne eine Verletzung der Interessen zukünftiger Generationen und Miderheiten? Welche Theorien werden in Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutiert? Und was können Designer tun? Schritt 2 - Best Practice-Beispiele: Einführung in innovative Konzepte des Übergangs zu einer Phase des Post-Wirtschaftswachstums in Design, Kultur, Verwaltung, Energie und Zivilgesellschaft. Schritt 3 - Raum für eigene Kreativität: Entwicklung neuer Ideen, Anwendung der theoretischen und praktischen Erkenntnisse auf persönliche Erfahrungen und Hintergründe. Entwurf von Visionen für eine Wirtschaft jenseits des Wachstums. Schritt 4 - Diskussion und Bewertung von Ideen und Skizzen: Nachdenken über Konsequenzen und Anforderungen, die die Anwendung mit sich brächte. Halten Ihre Ideen dem real-life-Tests stand? Schritt 5 - Präsentation vor den TeilnehmerInnen anderer Workshops.

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By Ronja Röckemann

Weimarer Sommerkurs: Ästhetische Bildung als Grundlage einer zukunftsfähigen Gesellschaft

Vom 13. bis 27.08.2011

Der beste Weg zu einer humaneren Gesellschaftsform ist die Veränderung des menschlichen Denkens und Wahrnehmens durch sinnliche, ästhetische Erfahrungen. Der Kurs „Ästhetische Bildung als Grundlage einer zukunftsfähigen Gesellschaft“ unter der Leitung Hildegard Kurts geht auf Spurensuche nach den Ursprüngen dieses Gedankens der ästhetischen Bildung. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus aller Welt leben und arbeiten Sie zwei Wochen lang inmitten der europäischen Kulturstadt Weimar.

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By Ronja Röckemann

Rückblick auf die erste Internationale Sommeruniversität

ASSiST 2010 – workshop by Barbara Lounder from culture360.org on Vimeo.

Vom 21. bis zum 27. August 2010 fand in Gabrovo, einer post-industriellen Stadt im Herzen Bulgariens, die erste internationale Künste & Wissenschaften Sommeruniversität für Nachhaltigkeit in sozialer Transformation (ASSiST) statt. Das zentrale Thema war „Gehen und Orte: Umwandeln” („Walking and Places: Building Transformations“). Read more »

By Lena Felde