Austausch

DialogN – Nachhaltig leben in Lüneburg

Lüneburg

Anlässlich des Aktionstages Nachhaltigkeit ruft der Rat für Nachhaltige Entwicklung dazu auf, am 04. Juni 2012 durch Aktionen und Veranstaltungen ein sichtbares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit zu setzen.
In Lüneburg wird daher unter der Trägerschaft des T.U.N. e.V. ein Beteiligungs- und Visionsprozess unter dem Titel “DialogN” durchgeführt. Dieser Dialog zwischen BürgerInnen und den schon vorhandenen Nachhaltigkeitsinitiativen soll eine Vernetzung schaffen und Synergieeffekte ergeben, um Lüneburg nachhaltig und lebenswert zu gestalten.
BürgerInnen sind herzlich eingeladen, sich und ihre Ideen einzubringen, ob durch die Teilnahme an den Runden Tischen oder Nachhaltigkeitsgesprächen oder in Form einer Aktionsidee für den 04. Juni. Aus dem Dialog sollen Visionen für ein gutes, nachhaltiges Leben vor Ort entwickelt werden.

Mehr Informationen zu aktuellen Terminen gibt es hier: http://dialogn.de/
Bei Interesse: mitmachen(at)dialogn.de

By Janna Gehrke

Deutscher Aktionstag Nachhaltigkeit am 04. Juni 2012

Für den 4. Juni ruft der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zu Aktionen im Rahmen des Deutschen Aktionstages Nachhaltigkeit auf. Alle Bundesbürger sind eingeladen an diesem Tag ihre Ideen umzusetzen und auf schon bestehendes Engagement aufmerksam zu machen. Eine breite Öffentlichkeit soll durch ein vielfältiges Angebot an Nachhaltigkeitsaktionen hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft angesprochen werden. Ideen für Aktionen oder Veranstaltungen werden auf der offiziellen Homepage gesammelt und in einer Deutschlandkarte visualisiert. Read more »

By Janna Gehrke

Premiere: Rote Utopie

Köln
11. Dezember 2011

Am 11. Dezember 2011 um 20 Uhr lädt die außergewöhnliche Tanztheater Performance Rote Utopie zur Premiere im Alten Wartesaal in Köln ein. Sieben Künstler aus den ehemaligen kommunistischen Ländern gestalten das interkulturelle Performance Projekt, das sich dem Thema Freiheit widmet. Auf der Basis von autobiographischen Erfahrungen und des Experimentierens finden sie künstlerische Antworten auf substanzielle Fragen über Freiheit:

Was ist das Wesen von Freiheit? Wie verhalten sich individuelle und kollektive Freiheit zueinander? Ist Freiheit nur eine schöne Utopie?

Die Künstler aus verschiedenen Disziplinen vereinen sich unter der künstlerischen Leitung von Elissavet Hasse zu einer besonderen Performance, deren Erkenntnis folgende ist:
Die Erfahrung von Freiheit ist ein universelles Bedürfnis der menschlichen Natur.
Des Weiteren ist der Begriff Freiheit eng mit dem des
menschlichen Grundrechts verbunden.

Das Projekt wird neben dem Kulturamt der Stadt Köln daher auch von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International unterstützt.

By Janna Gehrke

Art and Sustainability – Die Kunst der Nachhaltigkeit


Hamburg, 22. November 2011, 17 Uhr, BIBLIOTHEK DER HFBK 

ART AND SUSTAINABILITY – DIE KUNST DER NACHHALTIGKEIT – Ein Gespräch mit WIEBKE GRONEMEYER und DR. SACHA KAGAN

Die kulturelle Dimension von Nachhaltigkeit bedeutet eine tiefe Veränderung der herrschende Verhältnisse. Kunst muss hier eine zentrale Funktion übernehmen: doch was ist nachhaltige Kunst? Etwa eine Kunst, die nicht nur auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam macht, sondern in Gesellschaft eingreifen, bzw. diese sogar verändern möchte? Im Gespräch mit Sacha Kagan erörtert Wiebke Gronemeyer, freie Kuratorin und Autorin in Hamburg, die Bedingungen, Verhältnisse und Strategien nachhaltiger künstlerischer Praxis.

Dr. Sacha Kagan ist Soziologe und Kulturwissenschaftler an der Leuphana Universität, Lüneburg. Sein Hauptinteresse gilt dem disziplinübergreifenden Forschungsbereich von Kunst und Nachhaltigkeit. Des weiteren arbeitet er im Bereich der Soziologie von Kunst
und Kultur und der Kulturökonomie. Kürzlich erschien „Art and Sustainability: Connecting Patterns for a Culture of Complexity“ im Bielefelder transcript Verlag. Seit 2007 koordiniert er die internationale Ebene des Künstler- und Aktivistennetzwerk Cultura21.

Wiebke Gronemeyer arbeitet als freie Kuratorin und Autorin in Hamburg und London. Ihr Interesse gilt vor allem den gesellschaftlichen Bedingungen zeitgenössischer Kunstproduktion und der Art und Weise, wie kuratorische Praxis sich zu diesen verhält. Derzeit promoviert sie über die Methoden der Wissensproduktion in kuratorischer Praxis bei Dr. Andrea Phillips und Prof. Dr. Boris Groys am Goldsmiths College, London.

Mit freundlicher Unterstützung der Karl H. Ditze Stiftung

By Janna Gehrke

Kunst-Stoffe Berlin

Berlin

Ein großes Problem der heutigen Gesellschaft stellt die Entstehung eines übermäßig großen Anteils an Abfällen dar. Billigprodukte sorgen dafür, dass immer mehr achtlos weggeworfen wird. Kunst-Stoffe in Berlin widmet sich der Aufgabe, diesem Trend durch Wiederverwertung entgegenzuwirken und dabei sogar noch die Kreativität von Künstlern anzusprechen. So werden Materialien wie Farben, Stoffe, Pappe, Acrylglas, Metall- und Holzreste, Fliesen, Schrauben, Knöpfe, die sich noch für die Weiterverwendung in Projekten diverser KünstlerInnen, Kultureinrichtungen und Bildungsträger eignen, gesammelt und vermittelt.
Darüber hinaus bietet Kunst-Stoffe auch selbst die Möglichkeit, in offenen Werkstätten mit Metall, Holz und Stoffen zu arbeiten. Im Rahmen von Workshops werden unterschiedliche Zielgruppen mit der Praxis ökologischer Gestaltung vertraut gemacht.
So werden gesammelte Abfälle vom Wegwerfprodukt zum Ausgangsprodukt für Künstler und Künstlerinnen. Auch Kindergärten und Schulen gehören zu den regelmäßigen Abnehmern. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass auch Kinder die Möglichkeiten verschiedener Stoffe entdecken und somit ein größeres Bewusstsein für Recycling ausbilden können.
Dabei hat sich Kunst-Stoffe Berlin drei übergeordnete Ziele gesetzt: Abfall zu vermeiden, Kultur und Kreativität zu fördern. So kann zugleich die Müllbelastung der Stadt gesenkt und dafür gesorgt werden, dass der Wert des Materials wieder anerkannt wird. Zusätzlich sind die Materialien eine Alternative zu teuer eingekauften Produkten, zumal oftmals finanzielle Mittel zur Kulturförderung fehlen. Die Verarbeitung der Materialien kann in den offenen Werkstätten erfolgen, was wiederum einen kulturellen Austausch mit sich bringt. Darüber hinaus können thematische Veranstaltungen die Nachhaltigkeit der Initiative fördern, indem verschiedene Zielgruppen angesprochen werden.
Mitwirkung in jeglicher Form ist erwünscht: Sowohl in Form von Sach- und Geldspenden als auch in Form aktiver Mitarbeit.

Mehr Informationen und aktuelle Termine gibt es hier.

By Janna Gehrke

Zukunft ist jetzt! Politische und kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

 

 


Berlin

17. -19.11.2011

In Berlin soll vom 17. bis 19. November 2011 auf der Tagung  „Zukunft ist jetzt! Politische und kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung der politischen und kulturellen Bildung zukommt, um einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel zu generieren. Weiterhin sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die Idee der nachhaltigen Entwicklung verstärkt ins Alltagsdenken und -handeln eingebracht werden kann.
Diese Tagung führt Fachkräfte aus den Bereichen der kulturellen und politischen Bildung zusammen und kann somit den interdisziplinären Erfahrungsaustausch fördern. Dabei werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: Was ist nachhaltige Entwicklung und wie können wir sie in unser alltägliches Denken und Handeln einbringen? Welche Methoden können hierfür eingesetzt werden?
Workshops bieten die Gelegenheit, diese Methoden selbst anzuwenden und das Potential einer Kultur der Nachhaltigkeit zu erkennen. Das Ziel ist es, Netzwerke aufzubauen und eine nähere Zusammenarbeit zu fokussieren.
Vom 17.11. 13 Uhr bis zum 19.11. 13 Uhr wird im GLS Sprachenzentrum in der Kastanienallee 82 in Berlin von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus politischer und kultureller Bildung, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehr- und Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung angeregt diskutiert. Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.
Weitere Infos gibt es hier.

 

By Janna Gehrke

Kulturkulinarik in Mönchengladbach

Mönchengladbach
30. Oktober 2011

Im Vitus Center in Mönchengladbach sind am Verkaufsoffenen Sonntag, dem 30. Oktober 2011 leckere „Essperimente“ zu erwarten. Dahinter steckt Kulturpädagogin und selbsternannte KulturKulinarikerin Katrin Schwermer-Funke mit Kultur. Konzepte. Kulinarik.  Sie betrachtet das Thema Essen und Trinken von der kulturellen Seite und ermöglicht durch Projekte eine genauere Auseinandersetzung mit unserer Esskultur, welche den bewussten Umgang mit dem Thema stärken sollen.  Dabei spielen die Besinnung auf die eigenen Wurzeln, Schulung der Sinne sowie Unterhaltungswert und Gemeinschaftsbildung beim Kochen eine große Rolle.
Von 13 bis 18 Uhr steht alles unter dem Motto Hör.Tast.Sieh.Riech.Schmeck, also sich mit allen Sinnen auf den Genuss einzulassen. Auch besteht die Gelegenheit, sich ein mobiles Beet für die Fensterbank zu bepflanzen und so den Genuss auch mit nach Hause zu nehmen.
Das Vitus Center befindet sich in der Hindenburgstraße 170, schräg gegenüber vom Hauptbahnhof.
Informationen zu weiteren Projekten gibt es hier.

By Janna Gehrke

Experimentdays 11

Deutsches Architektur Zentrum, Berlin
22.09. – 25.09.2011

Auf den Experimentdays kommen Akteure und Interessierte selbstorganisierter Wohnkulturen zusammen, um sich über gemeinschaftliches Wohnen und sozial-ökologische Stadtentwicklung auszutauschen.

In diesem Jahr gehen die EXPERIMENTDAYS 11 insbesondere auf die Entwicklungen des östlichen Spreeraumes ein, der sich aktuell in einer Umbruchphase und im öffentlichen Blickfeld befindet.

mehr Informationen:  www.experimentdays.de

By Benjamin Smith

ÜBER LEBENSKUNST.Klub-Termine im Mai

Im Rahmen des Über Lebenskunst Festivals widmet sich der ÜBER LEBENSKUNST.Klub im Vorfeld in verschiedenen Formaten – einer Klubsitzung als Open Stage, Workshops, Exkursionen, einer Bibliothek, einer Gastwirtschaft u.v.m. – jeweils einem Thema an der Schnittstelle zwischen Kulturproduktion, Mode, Alltagsforschung, bürgerschaftlichem Engagement, Architektur und Sustainable Design, Urban Gardening, Umweltwissenschaften, politischem Aktivismus und Städtebau.

Gemeinsam sollen aktuelle Positionen und Strategien einer ÜBER LEBENSKUNST diskutiert und erforscht werden. Im Anschluss an den Klub finden ab 20.00 Uhr Lesungen oder Konzerte statt.

Die nächsten Klub-Termine:

12. Mai 2011, 16.00-20:00 Uhr - “The revolution will not be televised”: Wer macht was im Klimawandel? Wie können wir uns ermutigen, unsere eigene Handlungsmacht zu nutzen? Wer fängt an?

31. Mai 2011, 16.00 – 20.00 Uhr – “Born to be wild” Wann wird Utopie Wirklichkeit? Was machen wir, wenn wir die Welt verändert haben?

Weitere Informationen unter: www.ueber-lebenskunst.org

By Ronja Röckemann

Kunstveranstaltung: Künstleraustausch Palomar

Zeit: 2005
Ort: Köln
Projektleitung: Davide Brocchi
Cultura21-Beteiligung: Institut Cultura21

La Kunstcooperación El Palomar aus Barcelona zu Besuch im Kunsthaus Rhenania/Köln
von Dorothee Freitag Read more »

By Lena Felde

Ausstellung: Nosso Mundo

Zeit: 2005
Ort: Dortmund, São Paulo
Projektleitung: Britta Waldmann
Cultura21-Beteiligung: Kooperation

Projektwebsite: www.kunstundquer.de

“Lebensbilder” von Kindern aus zwei Kontinenten

von Britta Waldmann

nossomuno1.jpgDas Projekt “Nosso Mundo, Kinder zeigen uns ihre Welt” – ein Projekt zur Schaffung eines nachhaltigen interkulturellen Austauschs zwischen deutschen und brasilianischen Schulkindern – kommt mit einer Ausstellungseröffnung zu einem ersten Ergebnis. Read more »

By Lena Felde

Theater Schwarz/ Weiss

Zeit: 2005
Ort: Bochum
Projektleitung: Silvia Stützmann
Cultura21-Beteiligung: Offener Kreis

Projektwebsite: www.constantin-schule.de

Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier als PDF.

Alte Sichtweisen des Fremden überwinden

Wir sind gewohnt es so zu sehen: Fremde als Bedrohung, Überfremdung, Verfremdung, Befremden, Fremde als soziologische und politische Problematik. Es fällt uns gesamtgesellschaftlich immer schwerer, diese Beurteilungen nicht nur mit Moralverweis oder ideologiekritisch zu hinterfragen – sondern grundsätzlich den Blick in eine andere Richtung zu wenden, welche die im Zitat aufgeführten positiven, bereichernden Aspekte des Fremden in unser Land zu tragen ermöglichen würde. Read more »

By Lena Felde