Category Archives: Bildung

Kulturelle Bildung und nachhaltige Entwicklung

Fachtagung am 24. Juni 2014 in Recklinghausen

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (Siemensstr. 5, 45659 Recklinghausen), 09:30 Uhr – 17:00 Uhr.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto: “Kooperationen: kreativ und künstlerisch Zukunft gestalten”.

Sie richtet sich vornehmlich an Schulen, an Kulturpädagogen und -pädagoginnen, an Künstler/innen sowie an Aktive aus der Natur- und Umweltbildung und dem globalen Lernen. Im Vordergrund der Fachtagung steht die Frage, was kulturelle Bildung zu einem mentalen Wandel und zur nachhaltigen Gestaltung unserer zukünftigen (Um-)Welten beitragen kann. Anhand von Praxisbeispielen wird deutlich, wie Kunst und Kultur den Blick auf die Welt verändern und zu ihrer Gestaltung und nachhaltigen Entwicklung beitragen können.
Die Tagung soll die genannten Zielgruppen in das Thema “Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Schnittstelle zur kulturellen Bildung” einführen und als Querschnittsaufgabe aller Bildungsbereiche – formal wie non-formal – beleuchten. Dabei werden mögliche Formen der Zusammenarbeit aufgezeigt. Zudem bietet die Tagung viele Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung.

Veranstalter ist die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA <http://www.nua.nrw.de/> ) in Kooperation mit Arbeitsstelle “Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW”.

Den Flyer mit dem Programm der Veranstaltung erhalten Sie hier: http://www.kulturellebildung-nrw.de/cms/upload/pdf/196-14_Kulturelle_Bildung_Flyer.pdf

Informationen zu den Workshops am Nachmittag finden Sie hier: ttp://www.kulturellebildung-nrw.de/cms/upload/pdf/196-14_Beiblatt_zum_Flyer.pdf

Die Anmeldung erfolgt bei der NUA:
·         online unter http://www.nua.nrw.de/veranstaltungen/jahresprogramm/  oder
·         per E-Mail an poststelle [at] nua [dot] nrw [dot] de  oder
·         mit Anmeldebogen <http://www.kulturellebildung-nrw.de/cms/upload/pdf/196-14_Anmeldeformular.pdf> per Post oder per Fax

Anmeldeschluss ist am 10. Juni 2014.

Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro. Der Betrag ist bar vor Ort zu entrichten. Für angemeldete Teilnehmer/innen der Kampagne “Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit” ist die Veranstaltung kostenlos.

Earth Education – Workshop

Ein Workshop zur Einführung in das Konzept

17. Mai 2014
Recklinghausen
8:30 bis ca. 17:00 Uhr

Earth Education ist ein Bildungsprozess, der Menschen dabei unterstützt, umweltfreundlicher zu leben. Dabei  sollen die kognitiven und affektiven Beziehungen zu den natürlichen Gemeinschaften und lebenserhaltenden Systemen der Erde verbessert werden, um darauf aufbauend einen eigenen umweltfreundlichen Lebensstil zu entwickeln. Die folgenden Ziele bilden das Herzstück von Earth Education: Continue reading

ÜBER LEBENSKUNST.Schule präsentiert: die Web-Publikation

Zum Abschluss des zweijährigen Bildungsprogramms ÜBER LEBENSKUNST.Schule, eine Kooperation des Projekts ÜBER LEBENSKUNST und der Freien Universität Berlin, das sich mit der Verbindung von Kunst und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung befasste, werden jetzt alle Elemente des Projekts in einem multimedialen Showroom ausgestellt werden:

Das Bildungsprogramm mit den Hintergründen seiner Entstehung, die 14 künstlerischen Schulprojekte, die zwei Veranstaltungen. In Text, Bild, Ton und Videomaterial sind hier Analysen und gemeinsame Erkenntnisse, Kommentare und viele Erfahrungen aus der Praxis zu finden.

Wir laden Sie herzlich zum Erkunden und Erfahren der vielen unterschiedlichen Wege ein, wie Kunst und Bildung zu einer nachhaltiger Entwicklung beitragen können und sind gespannt auf Reaktionen und Anregungen.

Saskia Helbig und Wanda Wieczorek – Programmleitung

Zur Web-Publikation

Verantwortung berichten

Kulturbetriebe definieren sich über ihre Inhalte. Doch unter welchen Bedingungen diese Inhalte entstehen weiß man kaum. Jahresberichte decken weitgehend ökonomische Ziele und Interessen ab; immer mehr gilt es jedoch als selbstverständlich zusätzlich auch sozio-ökonomische Berichte abzuliefern. Der fünfte Newsletter kultur & nachhaltigkeit (von Annett Baumast) widmet sich daher den Berichten, wie auch den Berichtenden, aus der Sparte der Nachhaltigkeitsberichtserstattung.

Gerne tragen diese Berichte Wörter wie Responsibility im Titel und darin vorgelegt werden nicht nur finanzielle, sondern auch soziale und umweltbezogene Auswertungen. Damit können Kulturbetriebe ihre Verantwortung betonen und indes die Diskussionen rund um Nachhaltigkeit weiter ankurbeln. Inzwischen gibt es die Global Reporting Initiative (GRI) und Richtlinien, die diese Form der Berichtserstattung ins Auge fassen. Der Juli-Newsletter gibt Einsichten in die Entstehung und die Mitwirkenden und Schaffer, welche die heutige Nachhaltigkeitsberichterstattung ermöglichen und steuern. Hier gibt es ihn zu lesen.

Museumsreif?!

Ausstellungen und Nachhaltigkeit

In der Juniausgabe des Newsletter kultur & nachhaltigkeit von Annett Baumast geht es um Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb im deutschprachigen Raum. Ein Museumsbesuch unterliegt meist unterschiedlichen Gründen, entweder interessierter oder auch sozialer Natur. Eine hohe Pro-Kopf-Anzahl von Museumsbesuchen zeugt von einer hohen Besucherfrequenz und stellt somit eine gute Gelegenheit dar, die Bühne zu nutzen und Nachhaltigkeitsbewusstsein zu vermitteln. Annett Baumast zeigt auf, in welchem Rahmen Kulturbetrieb und Nachhaltigkeit mit einander verschmelzen und gibt eine kurze Bestandaufnahme der momentanen Situation.

Alte Newsletter zu ähnlichen Themen gibt es hier.

Zukunft ist jetzt! Politische und kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

 

 


Berlin

17. -19.11.2011

In Berlin soll vom 17. bis 19. November 2011 auf der Tagung  „Zukunft ist jetzt! Politische und kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung der politischen und kulturellen Bildung zukommt, um einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel zu generieren. Weiterhin sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die Idee der nachhaltigen Entwicklung verstärkt ins Alltagsdenken und -handeln eingebracht werden kann.
Diese Tagung führt Fachkräfte aus den Bereichen der kulturellen und politischen Bildung zusammen und kann somit den interdisziplinären Erfahrungsaustausch fördern. Dabei werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: Was ist nachhaltige Entwicklung und wie können wir sie in unser alltägliches Denken und Handeln einbringen? Welche Methoden können hierfür eingesetzt werden?
Workshops bieten die Gelegenheit, diese Methoden selbst anzuwenden und das Potential einer Kultur der Nachhaltigkeit zu erkennen. Das Ziel ist es, Netzwerke aufzubauen und eine nähere Zusammenarbeit zu fokussieren.
Vom 17.11. 13 Uhr bis zum 19.11. 13 Uhr wird im GLS Sprachenzentrum in der Kastanienallee 82 in Berlin von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus politischer und kultureller Bildung, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehr- und Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung angeregt diskutiert. Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.
Weitere Infos gibt es hier.

 

Didaktik – Dialog: Zukunft ist jetzt!

17.-19.11.2011
GLS Sprachenzentrum, Berlin

“Globalisierung verändert auch den Kontext von Lehren und Lernen. Kernmerkmal des Didaktik-Dialogs ist es, anhand konkreter Projekte, Initiativen und Erfahrungen einen fachübergreifenden Austausch darüber zu führen, wie sich Globalisierung konstruktiv gestalten lässt, welche individuellen und kollektiven Fähigkeiten dafür erforderlich sind und wie diese durch Angebote der politischen Bildung gefördert werden können.”

“Alle reden über eine nachhaltige Entwicklung, aber in unserem alltäglichen Denken und Handeln spiegelt sich die Idee bisher kaum. Deshalb ist ein Bewusstseins-Wandel erforderlich, der nicht nur auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene ansetzt, sondern gerade auch auf kultureller. Denn Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein Querschnittsthema. Welche Bedeutung kommt der politischen und der kulturellen Bildung zu, diesen Wandel herbeizuführen bzw. zu unterstützen? Und welche Zugänge, Methoden und Werkzeuge stehen den Akteuren aus den Bereichen hierfür zur Verfügung?”

Veranstalter:
- Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
- Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

mehr Informationen: http://www.bpb.de/veranstaltungen/JWJ93I,0,DidaktikDialog%3A_Zukunft_ist_jetzt!.html

Sustainable Summer School vom 28.08. bis 03.09.2011

Design und nachhaltige Lebensstile

Nach zwei erfolgreichen Sustainable Summer Schools für Design Studenten aus der ganzen Welt, folgt vom 28.08. bis 03.09.2011 nun die dritte Sommerschule, diesmal unter dem Thema “Managing Sustainable Design” in Düsseldorf.

Nach einer thematischen Einführung am “Experts Day” können die Studierenden aus den folgenden vier Workshops auswählen:

1. Design For a Post-Growth Economy (Workshop von Bernd Draser und Davide Brocchi / ecosign – Akademie für Gestaltung)

Ein Autounfall trägt zu Wirtschaftswachstum bei – der Schutz eines Waldes nicht. Da stimmt etwas nicht mit unserem aktuellen wirtschaftlichen Modell des permanenten Wachstums, welches untrennbar an den Verbrauch nicht-erneuerbarer Ressourcen gekoppelt ist. Dieser Workshop wird wie folgt aufgebaut sein:

Schritt 1 – Kick-off-Theorie: Warum ist unsere Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum keine nachhaltige Perspektive für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt? Gibt es alternative Konzepte des Wohlstands für viele ohne eine Verletzung der Interessen zukünftiger Generationen und Miderheiten? Welche Theorien werden in Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutiert? Und was können Designer tun? Schritt 2 - Best Practice-Beispiele: Einführung in innovative Konzepte des Übergangs zu einer Phase des Post-Wirtschaftswachstums in Design, Kultur, Verwaltung, Energie und Zivilgesellschaft. Schritt 3 - Raum für eigene Kreativität: Entwicklung neuer Ideen, Anwendung der theoretischen und praktischen Erkenntnisse auf persönliche Erfahrungen und Hintergründe. Entwurf von Visionen für eine Wirtschaft jenseits des Wachstums. Schritt 4 - Diskussion und Bewertung von Ideen und Skizzen: Nachdenken über Konsequenzen und Anforderungen, die die Anwendung mit sich brächte. Halten Ihre Ideen dem real-life-Tests stand? Schritt 5 - Präsentation vor den TeilnehmerInnen anderer Workshops.

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Konferenz: “Kunst.Kultur.Konflikt”

17. und 18. Mai 2011

Welche Chance hat und welche Risiken birgt Kultur- und Bildungsarbeit in Krisen- und Konfliktregionen? Wie können sich die verschiedenen Akteure besser abstimmen und welche neuen Ansätze lassen sich aus dem Zusammenspiel der in unterschiedlichen Ministerien verorteten Maßnahmen und Formate entwickeln? 

Diese und weitere Fragen werden auf der Konferenz “Kunst.Kultur.Konflikt” am 17. und 18. Mai 2011 in Bonn diskutiert. Die Konferenz richtet sich an Kulturschaffende, Bildungspraktiker und Institutionen, die sich im Feld „Kultur und Entwicklung“ engagieren, an Stiftungen, Nicht-Regierungsorganisationen und zivilgesellschaftliche Träger, Wissenschaftler sowie an Entscheidungsträger aus Ministerien, Parlamenten, Ländern und Kommunen.

Die Konferenz wird von den Mittler- und Durchführungsorganisationen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit gemeinschaftlich konzipiert und in diesem Jahr federführend vom Goethe-Institut realisiert.

Ort: Gremiensaal der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Straße 3, Bonn. Das Programm, die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.goethe.de.

Weimarer Sommerkurs: Ästhetische Bildung als Grundlage einer zukunftsfähigen Gesellschaft

Vom 13. bis 27.08.2011

Der beste Weg zu einer humaneren Gesellschaftsform ist die Veränderung des menschlichen Denkens und Wahrnehmens durch sinnliche, ästhetische Erfahrungen. Der Kurs „Ästhetische Bildung als Grundlage einer zukunftsfähigen Gesellschaft“ unter der Leitung Hildegard Kurts geht auf Spurensuche nach den Ursprüngen dieses Gedankens der ästhetischen Bildung. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus aller Welt leben und arbeiten Sie zwei Wochen lang inmitten der europäischen Kulturstadt Weimar.

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