{"id":10717,"date":"2014-07-21T15:22:08","date_gmt":"2014-07-21T13:22:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cultura21.net\/?p=10717"},"modified":"2022-11-29T00:51:30","modified_gmt":"2022-11-28T23:51:30","slug":"megapolis-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/themen\/cities-de\/megapolis-2\/","title":{"rendered":"Megapolis"},"content":{"rendered":"<p>Megast\u00e4dte in Kunst und Klimaforschung<\/p>\n<p>Ausstellung. Vortr\u00e4ge. Symposien<\/p>\n<p>7. Mai \u2013 26. Juli 2014<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten<\/strong><br \/>\nSamstags, 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung<\/p>\n<p><strong>Eintritt frei<\/strong><\/p>\n<p>Immer mehr Menschen zieht es in die St\u00e4dte. Schon jetzt leben hier \u00fcber 50% der Weltbev\u00f6lkerung, Tendenz steigend. Viele St\u00e4dte wachsen durch den permanenten Zuzug und hohe Geburtenraten ins Gigantische. Tokyo steht schon lange auf Platz 1, gefolgt von Delhi, Mexiko City, New York und Shanghai. Diese und andere Megast\u00e4dte, die \u2013 je nach Definition \u2013 mehr als 5 oder 10 Millionen Einwohner z\u00e4hlen, sind das Ergebnis der ungeheuren Dynamik unserer Zeit. Unterschiedlichste Schicksale und Lebensentw\u00fcrfe treffen in diesen Metropolen aufeinander. Als wichtige Zentren von Politik, Wirtschaft und Kultur spielen sie eine Schl\u00fcsselrolle im Prozess der Globalisierung.<!--more--><\/p>\n<p>Erst in den letzten Jahren r\u00fcckt ihr massiver Einfluss auf den Klimawandel ins Bewusstsein. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen sind alarmierend: obwohl sie nur 2% der Erdoberfl\u00e4che bedecken, konsumieren urbane Regionen und Megast\u00e4dte rund 80% der weltweit erzeugten Energie und verursachen ca. 85% der globalen Treibhausgasemissionen! Doch sind die St\u00e4dte nicht nur Mitverursacher sondern auch Opfer der Klimaerw\u00e4rmung. Viele von ihnen liegen an der K\u00fcste und werden deshalb besonders stark mit den Konsequenzen zu k\u00e4mpfen haben. Auch die immer h\u00e4ufiger auftretenden Hitzeperioden machen sich in Gro\u00dfst\u00e4dten besonders drastisch bemerkbar. Urbane R\u00e4ume k\u00fchlen kaum aus und bilden Hitzeinseln, deren Temperatur z.B. in Tokyo um bis zu 13\u00b0C \u00fcber der des Umlandes liegen kann.<\/p>\n<p>Die ERES-Stiftung zeigt ab 7. Mai 2014 eine Ausstellung mit begleitendem Veranstaltungsprogramm, das Megast\u00e4dte als treibende Faktoren im globalen Klimageschehen untersucht. Das Projekt \u201eMegapolis\u201c wird zeigen, wie sich Stoffkreisl\u00e4ufe und Metabolismus in Megast\u00e4dten entwickeln und weshalb diese Regionen einen so hohen Anteil an der weltweiten CO2-Emission haben.<\/p>\n<p>Naturwissenschaftler stellen sich dr\u00e4ngenden Fragen: K\u00f6nnen Metropolen wie Lima oder Santiago de Chile \u00fcberleben, deren Wasser- und Elektrizit\u00e4tsversorgung unmittelbar von den schmelzenden Gletschern der Anden abh\u00e4ngt? Wie l\u00e4sst sich der permanent steigende Energie- Wasser- und Nahrungsverbrauch decken? Welche M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen gerade Megast\u00e4dte, den durch die Verschwendung von Lebensmitteln erzeugten CO2-Aussto\u00df zu reduzieren, den die FAO als drittgr\u00f6\u00dften globalen Posten nach den USA und China auff\u00fchrt? Wie gelingt es ausgerechnet Singapur als einer der am dichtesten besiedelten St\u00e4dte der Welt das \u00fcbliche Verkehrschaos aus L\u00e4rm, Staus, Abgasen und Smog zu vermeiden? Welche Konsequenzen hat die Versiegelung riesiger Bodenfl\u00e4chen durch Teer und Beton? Wie k\u00f6nnen intelligente Systeme der Abfall- und Abwasserentsorgung aussehen? Welchen Anteil hat die enorme Verschwendung von k\u00fcnstlichem Licht durch Leuchtreklamen, Stra\u00dfen-, Geb\u00e4ude- und Industriebeleuchtung an der CO2-Bilanz der St\u00e4dte und welche \u00f6konomischen und gesundheitlichen Folgen sind damit verbunden?<\/p>\n<h2>K\u00fcnstler<\/h2>\n<p><strong>Georg Aerni<\/strong>, <strong>Peter Bialobrzeski<\/strong>, <strong>Adam Magyar<\/strong>, <strong>Ton Matton<\/strong>, <strong>Marjetica Potr?<\/strong>, <strong>Reynold Reynolds<\/strong>, <strong>Urban-Think Tank<\/strong>, <strong>Mark\u00a0Wallinger<\/strong> sowie Architekturentw\u00fcrfe u.a. von <strong>MVRDV<\/strong>, Rotterdam\/Shanghai, <strong>WOHA Architects<\/strong>, Singapur und <strong>Vincent Callebaut Architectures<\/strong>, Paris<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>ERES-Stiftung<br \/>\nR\u00f6merstr.\u00a015<br \/>\nD\u201380801\u00a0M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Tel\u00a0+49\u00a0(0)89\u00a0388\u00a079\u00a00\u00a079<br \/>\nFax\u00a0+49\u00a0(0)89\u00a0388\u00a079\u00a00\u00a080<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@eres-stiftung.de\">info@eres-stiftung.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.eres-stiftung.de\">www.eres-stiftung.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Megast\u00e4dte in Kunst und Klimaforschung Ausstellung. 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