{"id":1036,"date":"2007-01-15T16:24:38","date_gmt":"2007-01-15T16:24:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cultura21.net\/ausstellungsprojekt-joseph-brodsky-das-schiff-fuhr-langsam-durch-die-nacht"},"modified":"2014-01-13T11:39:34","modified_gmt":"2014-01-13T10:39:34","slug":"ausstellungsprojekt-joseph-brodsky-das-schiff-fuhr-langsam-durch-die-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/activities-de\/projects-de\/ausstellungsprojekt-joseph-brodsky-das-schiff-fuhr-langsam-durch-die-nacht\/","title":{"rendered":"Ausstellungsprojekt Joseph Brodsky: Das Schiff fuhr langsam durch die Nacht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/activities-de\/projects-de\/joseph-brodsky\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1037 alignleft\" title=\"brodskyportrait\" src=\"http:\/\/www.cultura21.net\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/brodskyportrait.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"149\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Zeit:<\/strong> 2007<br \/>\n<strong>Ort:<\/strong> K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Projektleitung:<\/strong> Andrea Morein<br \/>\n<strong>Cultura21-Beteiligung:<\/strong> Kooperation<\/p>\n<address>&#8222;Das Schiff fuhr langsam durch die Nacht, wie ein schl\u00fcssiger Gedanke durch das Unbewusste.&#8220;<!--more--><\/address>\n<p>Nach diesem Zitat aus dem Prosaband &#8222;Ufer der Verlorenen&#8220; des Schriftstellers Joseph Brodsky hat die Kuratorin Andrea Morein ein Ausstellungsprojekt in K\u00f6ln benannt, das am 12. Januar 2007 er\u00f6ffnet wurde. Der Titel steht als Motto und Metapher f\u00fcr die Konstruktionsweise von Bildsprache und Sprachbildern. An dem Projekt nehmen K\u00fcnstler aus dem NRW und der italienischen Adriak\u00fcste teil.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Abwesende in diesem Projekt ist Joseph Brodsky (1940 &#8211; 1996), russischer Dichter und Nobelpreistr\u00e4ger. Brodskys Werk dient der Kuratorin Andrea Morein als Schl\u00fcssel und \u00e4sthetische Matrix, um zeitgen\u00f6ssische k\u00fcnstlerische Positionen aus dem NRW und der italienischen Adriak\u00fcste aufeinander treffen zu lassen.<\/p>\n<p><strong>Zum Projekt<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cultura21.net\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/brodskybuch2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1038\" title=\"brodskybuch2\" src=\"http:\/\/www.cultura21.net\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/brodskybuch2.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"151\" \/><\/a>Der Projekttitel ist ein Zitat aus dem Prosaband Ufer der Verlorenen, Brodskys Venedigbuch, und steht als Motto und Metapher f\u00fcr die Konstruktionsweise von Bildsprache und Sprachbildern. Die ausgestellten Arbeiten sind als Reflektion, als gedanklicher Bezugsrahmen zu Brodskys Werk zu verstehen, keinesfalls als Bebilderung seiner Texte. Sie vertreten sinnbildlich k\u00fcnstlerische Strategien, die Zeit- und Bedeutungsebenen in neue mediale Zusammenh\u00e4nge setzen. Texte von Brodsky und anderen Autoren werden in der Lesereihe text+bild, die die Ausstellung begleiten wird, vorgestellt.<\/p>\n<p>Brodskys Beschreibungen italienischer, beziehungsweise russischer Architektur, seine h\u00e4ufigen Verweise auf Kunstwerke, seine philosophischen, bildhaften Texte sind vom &#8222;Blick des Fremden&#8220; gepr\u00e4gt. Dieser Blick ist auch charakteristisch f\u00fcr die pr\u00e4sentierten Arbeiten und stellt die Verbindung zwischen den K\u00fcnstlern der Ausstellung her. Die gleichzeitige N\u00e4he und Fremdheit ist der \u00e4sthetische und ethische &#8222;common ground&#8220; dieses Gemeinschaftsprojektes.<\/p>\n<p><strong>Zur Ausstellung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cultura21.net\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/abruzzo3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1039\" title=\"abruzzo3\" src=\"http:\/\/www.cultura21.net\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/abruzzo3.jpg\" alt=\"\" width=\"158\" height=\"163\" \/><\/a>Das Ausstellungsprojekt ist au\u00dferdem eine Fortsetzung der Zusammenarbeit Andrea Moreins mit dem Museolaboratorio in Citt\u00e0 S. Angelo in den Abruzzen, die 2003 begann und 2005 in der Ausstellung In Finito m\u00fcndete. Enzo de Leonibus, der das Museolaboratorio als K\u00fcnstler und Kurator leitet, vertritt hier zusammen mit dem Fotok\u00fcnstler Fabrizio Sacchetti eine zeitgen\u00f6ssische Kunstszene, die die Abruzzen in den letzten Jahren hervorgebracht hat und die momentan national und international Anerkennung findet (siehe Flash Art Magazine No. 257 Mai\/Juni 2006, Beilage: I Love Abruzzo).<\/p>\n<p>In der Auswahl der Arbeiten wurde den Medien Video, Fotografie, Digitaldruck, Screens und Soundscape Vorrang gegeben. Trotz der Vielfalt der Medien und Arbeitsweisen haben die sechs K\u00fcnstler etwas gemeinsam: Sie arbeiten mit reduktiven, d.h. verdichtenden, sowie \u00fcberlagernden Mitteln. In den Werken geht es oft um R\u00e4ume, in denen Anwesenheit durch Abwesenheit suggeriert wird. Ob es sich um die Abwesenheit von menschlichen Figuren, implizierten historischen Ereignissen oder Orten handelt, um ein privates Narrativ oder um politische Zeitebenen, spielt hierbei keine entscheidende Rolle. Die Werke n\u00e4hren sich vom Ausgesparten, von dem, was der Betrachter hinzuf\u00fcgen muss.<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><br \/>\nGalerie Rachel Haferkamp<br \/>\n<a href=\"www.rachelhaferkamp.de\">www.rachelhaferkamp.de<\/a><\/p>\n<p>Andrea Morein<br \/>\nKuratorin, K\u00f6ln<br \/>\n<a href=\"www.andreamorein.com\">www.andreamorein.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeit: 2007 Ort: K\u00f6ln Projektleitung: Andrea Morein Cultura21-Beteiligung: Kooperation &#8222;Das Schiff fuhr langsam durch die Nacht, wie ein schl\u00fcssiger Gedanke durch das Unbewusste.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[115,107,53],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1036"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1036"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1036\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cultura21.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}