Allgemein

Didaktik – Dialog: Zukunft ist jetzt!

17.-19.11.2011
GLS Sprachenzentrum, Berlin

“Globalisierung verändert auch den Kontext von Lehren und Lernen. Kernmerkmal des Didaktik-Dialogs ist es, anhand konkreter Projekte, Initiativen und Erfahrungen einen fachübergreifenden Austausch darüber zu führen, wie sich Globalisierung konstruktiv gestalten lässt, welche individuellen und kollektiven Fähigkeiten dafür erforderlich sind und wie diese durch Angebote der politischen Bildung gefördert werden können.”

“Alle reden über eine nachhaltige Entwicklung, aber in unserem alltäglichen Denken und Handeln spiegelt sich die Idee bisher kaum. Deshalb ist ein Bewusstseins-Wandel erforderlich, der nicht nur auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene ansetzt, sondern gerade auch auf kultureller. Denn Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein Querschnittsthema. Welche Bedeutung kommt der politischen und der kulturellen Bildung zu, diesen Wandel herbeizuführen bzw. zu unterstützen? Und welche Zugänge, Methoden und Werkzeuge stehen den Akteuren aus den Bereichen hierfür zur Verfügung?”

Veranstalter:
- Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
- Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

mehr Informationen: http://www.bpb.de/veranstaltungen/JWJ93I,0,DidaktikDialog%3A_Zukunft_ist_jetzt!.html

By Benjamin Smith

Kunst aus Island

19.08. – 16.11.2011
Frankfurt am Main

Zwei interessante Ausstellungen mit Künstlern aus Island sind zur Zeit in Frankfurt a.M. zu sehen.

Ragnar Kjartansson: Endlose Sehnsucht, ewige Wiederkehr

“Anlässlich des Gastland-Auftritts von Island zur Frankfurter Buchmesse 2011 präsentiert der Frankfurter Kunstverein die erste große Einzelausstellung von Ragnar Kjartansson (geb. 1976) in Deutschland. Sie umfasst über 15 Videoarbeiten, Bilderserien und Installationen der vergangenen zehn Jahre des bekannten isländischen Künstlers sowie eine speziell für die Ausstellung produzierte neue skulpturale Arbeit.”

Grenzen anderer Natur – Zeitgenössische Fotokunst aus Island

“Die Ausstellung „Grenzen anderer Natur – Zeitgenössische Fotokunst aus Island” ist eine Auswahl von einerseits aufstrebenden und andererseits bereits etablierten isländischen Foto-Media-Künstlern, die sich in ihren Arbeiten immer wieder auf Landschaft und Umwelt beziehen. Viele von ihnen sind in Deutschland wenig bekannt und ein Großteil ihrer Arbeiten wurde hierzulande noch nie gezeigt.”

weitere Informationen zu beiden Ausstellungen: www.fkv.de

By Benjamin Smith

KlimaSichten

PLATFORM3 – Räume für zeitgenössische Kunst, München, 14. – 30.09.2011

Ein Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zu schaffen, das nimmt sich das Experiment “KlimaSichten” seit einigen Tagen vor. KünstlerInnen aus Zentralasien, Bosnien und Deutschland sind eingeladen, vor dem Hintergrund der jeweils regionalen Besonderheiten ihrer Herkunftsländer künstlerisch zu forschen sowie alternative Handlungsansätze und Zukunftsszenarien zu entwerfen. Seit dem 14.09.2011 werden nun die Ergebnisse des Workshops zum Klimawandel präsentiert, in Form von  Ausstellungen, Archiven und dem für die BesucherInnen geöffnetem Forschungslabor.

Erwähnenswert ist auch eine Podiumsdiskussion am 21.09.2011 mit Gästen aus Kunst, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Sie reflektieren über neue Allianzen und hybride Konstellationen bei der Hinterfragung des Klimawandels.

mehr Informationen: www.platform3.de

By Benjamin Smith

Experimentdays 11

Deutsches Architektur Zentrum, Berlin
22.09. – 25.09.2011

Auf den Experimentdays kommen Akteure und Interessierte selbstorganisierter Wohnkulturen zusammen, um sich über gemeinschaftliches Wohnen und sozial-ökologische Stadtentwicklung auszutauschen.

In diesem Jahr gehen die EXPERIMENTDAYS 11 insbesondere auf die Entwicklungen des östlichen Spreeraumes ein, der sich aktuell in einer Umbruchphase und im öffentlichen Blickfeld befindet.

mehr Informationen:  www.experimentdays.de

By Benjamin Smith

Autumn leaves Festival 2011

Die Kunst der Improvisation

16.09.-18.09.2011, Siebenlinden

“Das kreative Erleben von Gemeinschaft, die Berührung durch Kunst und Musik und ein zukunftsweisender Ort- das sind die besonderen Qualitäten dieses Festivals. Das Motto dieses Jahr ist „Die Kunst der Improvisation“. Ob Situationen in unserer „Alles ist möglich“ –Zeit als Chaos oder als sensible Ordnung wahrgenommen werden, hängt wesentlich von unserer Kunst der Improvisation ab. Loslassen, Einfühlung, Flexibilität, Freude am freien Fall, Hingabe und weiche Strukturen sind dafür einige Stichworte. In verschiedenen Musikkulturen der Welt sind für diese Herausforderung vorbildliche musikalische Muster geschaffen worden. Eingeladen sind Musiker, die sich in dieser Kunst auskennen.”

mehr Infos und Anmeldung: www.siebenlinden.de

By Benjamin Smith

oya – anders denken. anders leben.

Eine neue Ausgabe des etwas anderen Gesellschaftsmagazins “oya” ist erschienen. Das Titelthema der Ausgabe 10/2011, “Gut bürgerlich”, mit u.a. folgenden Artikel lädt zu interessantem Lesen ein:

- Kollaborative Demokratie!
- Die neue Dekokratie ist rund
- Unsere Stadt soll Bürgerkommune werden
- Landleben statt Landflucht
- u.v.m.

mehr Informationen im Internet:
http://www.oya-online.de/article/issue/10-2011.html

Wer “oya” noch nicht kennt: es gibt die Möglichkeit, ein kostenloses Probeheft zu bestellen!

By Benjamin Smith

Buch “Klimakunstforschung”

Beim Thema Klimawandel gerät die Wissenschaft an ihre Grenzen. Von dieser Annahme gehen die Herausgeber Friedrich von Borries, Christian Hiller und Wilma Renfordt in ihrem Band “Klimakunstforschung” aus. Sie stellen 16 Künstler vor, die sich durch die Verwendung wissenschaftlicher Methoden oder deren Dekonstruktion der Annäherung von Kunst und Wissenschaft verschrieben haben. Zwei Fragen lassen sich hierbei grundsätzlich stellen: “Verändern diese Ansätze die Methodik von Kunst und Wissenschaft?”, “Und können sie zur Bewältigung des Klimaproblems beitragen?”. Zudem tragen fünf Interviews mit Wissenschaftlern aus den Gebieten Klimaforschung, Soziologie und Kunstgeschichte zum Input aus wissenschaftlicher Sicht bei.

Einer der 16 Künstler ist Tue Greenfort. Er setzt sich mit den oft unscheinbaren Details des urbanen Lebens auseinander, gilt als Umweltkünstler, der Themen wie Klimawandel und Müll in seinen Werken thematisiert. Hierbei versucht er nicht mit dem erhobenen “Nachhaltigkeits-Zeigefinger” zu agieren, sondern eher auf komplexe Zusammenhänge künstlerisch hinzuweisen.

ca. 220 Seiten, 40 farbige Abbildungen; Merve Verlag, Berlin 2011

mehr Informationen zum Buch: http://www.friedrichvonborries.de/publizieren/herausgeberschaft-1/klimakunstforschung

By Benjamin Smith